Die Amateurfunkstation im unterrichtlichen Einsatz    -   Rufzeichen: D-K-0-B-I

Geschichte

Seit ca. 20 Jahren existiert die Funkstation im Dachaufbau der Schule. Die Antennen befinden sich in 30m Höhe und haben dadurch noch bessere Bedingungen als auf dem Boden. Aufgebaut wurde die Anlage von einer Arbeitsgemeinschaft von Schülern und Lehrern, die innerhalb 2 Jahre die Anlage fertiggestellt haben. Die Leitung hat StD Harald Zeisig der auch privat gerne mit seinem persönlichen Rufzeichen -D L 8 E A- funkt.

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Hier unsere Klasse IE12.2 (2005). Im Hintergrund kann man gut die Antennenanlage erkennen.

 

Einrichtung

Die Funkanlage besteht aus einem Kurzwellentransceiver mit einer Leistung von 1 Kilowatt, einem UKW-Transceiver der eine Frequenz von 144MHZ/420MHZ nutzt und desweiteren noch einem Eigenbau-Fernsehsender mit 10 W.

Antennen und Übertragungsarten

Es stehen 3 Antennen zur Verfügung:

  • 80/40m Dipol
  • 20/15/10 Beam
  • 2m/70 cm Antennen horizontal und vertikal drehbar

Digitale Übertragung im Funkfernschreiben RTTY, Packet-Radio, PSK 31 und SSTV.

Allgemein

Die Fachklassen der Informationselektronik setzen die Funkstation im Unterricht ein um ihre Kenntnisse durch praktische Übungen zu erweitern.

 

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Hier sehn wir eine Schülerin beim funken.

 

Der Unterrichtstoff wird somit noch mal praktisch vertieft, besonders durch Versuche im Themenbereich „Ausbreitung von Funkwellen“. Auch praktische Versuche in den Modulationsarten AM und Einseitenbandübertragung machen das Lernen leichter. Uns ist es gelungen, eine Verbindung mit einer deutschen Amateurfunkstation im 40m-Band über Bodenwelle zu erreichen und mit ihr Informationen auszutauschen. Desweitern ist eine Verbindung mit Griechenland über Raumwelle zustande gekommen.

Allen Informationselektroniker-Klassen wünschen wir noch viel Erfolg beim praktischen Unterricht in der Funkstation.