Ausbildungsinhalte:

Grobstruktur:

  • Werkstofftechnologie
  • handwerkliche Grundkonstruktionen
  • Arbeitsplanung
  • Formgebung und Konstruktion von Möbeln
  • Fertigungs- und Montagetechnik
  • Fenster- und Innenausbau

Im Tischlerhandwerk handelt es sich bei der Berufstätigkeit und Berufsausbildung überwiegend um produktorientierte Arbeitsaufgaben mit der Besonderheit, dass sowohl beim Planen als auch beim Fertigen und Montieren, sowie gleichfalls beim Prüfen und Beurteilen ästhetische und ökonomische Aspekte der Formgebung und Gestaltung zu berücksichtigen sind. Die neue Ausbildungsordnung, sowie der seit zwei Jahren geltende Lehrplan entsprechen diesen Anforderungen, indem sie die schulische Berufsausbildung in Lerngebiete gliedern

Ausbildungsbeispiele:

Die Lerngebiete des Lehrplans bilden konkrete berufliche Handlungsfelder, die hervorragende Möglichkeiten zum ganzheitlichen projektorientierten Lernen und möglicherweise auch zu einer integrativen Strukturierung von Prüfungen eröffnen. Zum unmittelbaren Fördern und Entwickeln der beruflichen Handlungskompetenz durch selbsttätiges Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeitsaufgaben sind die Lernziele und Lerninhalte jeweils nach folgenden die Lerngebiete übergreifenden Kategorien aufgestellt:

1. Arbeitsplanung, Formgebung und Konstruktion

2. Werkstofftechnologie

3. Fertigungs- und Montagetechnik

Der Zuschnitt der Lerngebiete und deren innere Systematik folgen der Zielvorstellung, berufliche Handlungskompetenz zu entwickeln. So sollen beispielsweise auch mathematische oder naturwissenschaftliche Inhalte durch berufsbezogene Aufgabenstellungen begründbar, integrativ und in handlungsorientierten Lernvorgängen vermittelbar sein.

Zugangsvoraussetzungen:
Hauptschulabschluss.

Dauer der Ausbildung:
3 Jahre.
Bei guter Leistung in der Schule, höheren Zugangsvoraussetzungen (Realschulabschluß, Abitur) und Einverständnis des Ausbildungsbetriebes kann ein Antrag auf Lehrzeitverkürzung gestellt werden.

Abschluss der Berufsausbildung:
Die Ausbildung schließt ab, mit der Gesellenbrief zum Tischler/in. Die Prüfung gliedert sich in 2 Teile:
Schriftlicher Teil: Kenntnisse über die in der Schule vermittelten Inhalte werden abgefragt.
Praktischer Teil.

Aufstiegsmöglichkeiten:
Meisterschule/Meisterlehrgang: Meister im Handwerk
Akademie des Handwerks: Führungskraft im Handwerk (z.B. Betriebswirt, Techniker)
Akademie des Handwerk: Gestalter
Akademie des Handwerks: Restaurator
Weiterbildung zur Fachhochschulreife: Fachabitur