Schüler und Lehrer unserer Schule beteiligen sich in den Schuljahren 2011/12 und 2012/13 an einem internationalen Comeniusprojekt.

Hier die Schulen:

 

 

Der Projekttitel lautet: Work made e@sy.


Inhalt des Projekts:
Die am Projekt teilnehmenden Klassen erstellen eine Internetplattform über die Lebens- und Arbeitsbedingungen im jeweiligen Land, beispielsweise die Beschreibung eines typischen Arbeitstages in den betreffenden Ländern, bürokratische Hindernisse für Ausländer, besondere Sitten und Gebräuche in den beteiligten Ländern, ein Vergleich der Bildungssysteme in den verschiedenen Ländern etc.
Eine Besonderheit der Internetplattform wird es sein, dass man ihre Inhalte auch über Telefon abrufen kann, sodass die Inhalte auch Blinden oder Sehbehinderten zugänglich sein werden.

Eines der Hauptziele des Projektes  ist es, junge Menschen zu ermutigen, bei Ihrer Arbeitsplatzsuche über regionale Grenzen hinaus zu schauen und eine Arbeitsaufnahme - für eine befristete Zeit oder auch für immer -  im europäischen Ausland in Erwägung zu ziehen – und ihnen dazu eine Hilfestellung zu geben.

Um das Projekt zu organisieren, zu koordinieren und zum Gedanken- und Informationsaustausch hat sich jede beteiligte Schule verpflichtet, zu einem  transnationalem Projekttreffen einzuladen, an dem Lehrer und Schüler aller Partnerschulen teilnehmen werden. Das erste Treffen wird an unserer Schule stattfinden und zwar vom 20. bis zum 23. September. Da dieses erste Treffen hauptsächlich dazu dient, das Projekt vorzubereiten, nehmen zunächst nur Lehrpersonen teil. Bei den zukünftigen Treffen werden auch immer am Projekt beteiligte Schüler teilnehmen.


1. Internationales Projekttreffen in Saarbrücken

Vom 20.09.2011 bis zum 23.09.2011 fand an unserer Schule ein internationales Comeniustreffen statt. LehrerInnen aus Frankreich, Italien, Litauen, Dänemark, Island, Spanien, der Türkei und von unserer Schule trafen sich, um in mehreren Arbeitssitzungen über Ziele und Inhalte des Projektes zu diskutieren und erste Arbeitsaufträge zu verteilen.

Da zunächst nur Organisatorisches besprochen wurde, nahmen an diesem ersten Treffen nur LehrerInnen teil. Bei allen künftigen Treffen, so waren sich alle einig, werden auch SchülerInnen teilnehmen.

Ziel des Treffens war aber auch, sich gegenseitig kennen zu lernen und den Gästen unsere Region ein wenig vorzustellen. So besuchte man in Mettlach das traditionsreiche saarländische Unternehmen Villeroy & Boch, die in unmittelbarer Nähe des Saarlandes gelegene französische Kleinstadt Bitche sowie die Landeshauptstadt Saarbrücken. Das Treffen war ein voller Erfolg und für alle TeilnehmerInnen eine interessante Erfahrung.

 

 Der Schuleiter des TGBBZI, Herr Lehnert, begrüßt die Gäste zum ersten gemeinsamen Projekttreffen an unserer Schule.


2. Internationales Projekttreffen in Istanbul


Nachdem unsere Schule im September 2011 Gastgeber unserer 7 europäischen Schulpartnern war, fand das 2. Internationale Comenius-Projekttreffen vom 21. bis 25. November 2011 in Istanbul statt. 2 Schüler aus der FA 12.1, Abteilung Kommunikationstechnik, Sven Schmidt und Tobias von dem Broch sowie die Lehrer Herr Wenzler und Herr Ettelbrück vertraten unsere Schule bei diesem europäischen Projekt. Bei den täglichen Arbeitssitzungen ging es darum, die bisherige Projektarbeit zu diskutieren und die nächsten Arbeitsschritte festzulegen. Alle Projektpartner hatten SchülerInnen zu dem Treffen mitgebracht, die in türkischen Gastfamilien untergebracht waren. Begeistert waren alle von der türkischen Gastfreundschaft und der Atmosphäre der 15 Millionen-Stadt. Neben den Arbeitssitzungen blieb noch genügend Zeit, sich den einen oder anderen Höhepunkt Istanbuls wie die Hagia Sophia oder die Blaue Moschee anzusehen. Gemeinsam mit unseren türkischen Gastgebern feierte man zum Abschluss gemeinsam – LehrerInnen und SchülerInnen – während einer Bosporus-Bootsrundfahrt.


 

Besichtigung der türkischen Gastgeberschule

 

3. Internationales Projekttreffen in Brenes, Spanien

Vom 6.02.2012 bis zum 10.02.2012 fand das 3. Internationale Comeniustreffen in Brenes, Spanien statt. 2 Lehrer, eine Lehrerin sowie 3 Schüler unserer Schule nahmen daran teil. Wie bei dem vorangegangen Treffen waren die Schüler bei Gastfamilien untergebracht. Die TeilnehmerInnen arbeiteten weiter an den Inhalten des Projektes und nutzten es zum Erfahrungsaustausch. Die SchülerInnen präsentierten ihre Heimatländer bzw. das Gastland Spanien, aber auch gängige Klischeevorstellung über Spanien wurden thematisiert und gegebenenfalls widerlegt. Das kulturelle Begleitprogramm umfasste den Besuch einer Flamenco-Show, die Besichtigung einer Firma, die Olivenöl herstellt sowie einen Rundgang ins nahe gelegene Sevilla. Auf die Frage, wie es ihnen gefallen hat, antwortet Nils Vogel, Elektrikerazubi im letzten Ausbildungsjahr: „War überaus interessant. Kann man jedem nur empfehlen“. David Haffner, Schreiner, ebenfalls im letzten Ausbildungsjahr: „Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte mitzufahren. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht.“

 

Der Bürgermeister von Brenes begrüßt die TeilnehmerInnen des Comeniustreffens.

 

 Eine von vielen Schülerpräsentationen während des Projekttreffens.

 

4. Internationales Projekttreffen in Šiauliai, Litauen

Das 4. Comeniustreffenfand vom 24.04.2012 bis zum 27.04.2012 in ŠiauliaiLitauen statt. Drei Lehrer (Herr Wenzler, Herr Pamp und Herr Ettelbrück) sowie 3 Schüler aus der FA 10.1, Kommunikationstechnik, vertraten das deutsche Comeniusteam.

Am Anreisetag wurden die Gastschüler aus 8 Ländern ihren Gastfamilien zugewiesen. Alle Teilnehmer wurden von der Schulleiterin sowie dem Bürgermeister von Šiauliai begrüßt. Im Laufe der Projekttage besichtigte man die Schule, ein großes städtisches Ausbildungs- und Trainingszentrum, die Stadt Šiauliai sowie den „Berg der Kreuze“, ein Wallfahrtsort 12 km nördlich von Šiauliai gelegen. Ein Höhepunkt des Treffens war sicherlich der gemeinsame Ausflug aller ProjektteilnehmerInnen in die Landeshauptstadt Vilnius.

Die teilnehmenden LehrerInnen nutzten die Arbeitstreffen, um an den Projektzielen und Projektinhalten weiterzuarbeiten. Die Arbeitstreffen der SchülerInnen dienten hauptsächlich dazu, sich über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen und ihre dazu im Vorfeld erarbeiteten Schülerarbeiten in Form von PowerPoint-Präsentationen und kurzen Videobeiträgen vorzustellen.

Auf die Frage, wie es ihnen gefallen habe, antwortete Mathias Becker, Auszubildender im 1. Jahr als Fachinformatiker: „Saugut, vor allem die Leute, supernett und sehr offen gegenüber Fremden“

Manuel Dänemerker, ebenfalls Auszubildender im 1. Jahr als Fachinformatiker: „War super, wir haben viele neue Freunde gefunden“. Dennis Schneider, Auszubildender im 1. Jahr, Fachinformatiker: Ich würde sofort wieder mitfahren. Die Leute waren supernett und herzlich. Es war anders, als ich es erwartet hatte. Litauen ist viel moderner, als ich gedacht habe.

 

 Arbeitstreffen der LehrerInnen in Šiauliai, Litauen


 Die ProjektteilnehmerInnen aus 9 Ländern in Vilnius.

 

 Auch das ist Comenius: SchülerInnen erlernen einen litauischen Volkstanz.